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Alwine Denicke (* 9. August 1897 in Hannover; † 5. Oktober 1987 ebenda)[1] war eine deutsche Kommunalpolitikerin.[2]

Leben Bearbeiten

Alwine Denicke wurde in der Gründerzeit des Deutschen Kaiserreichs 1897 in Hannover mit dem Nachnamen Vogel geboren.[1]

In der Zeit des Nationalsozialismus stellte Denicke 1938 ein Gesuch zur Aufnahme in das Deutsche Frauenwerk. Neuere Recherchen brachten keine weiteren NS-Aktivitäten für den Zeitraum von 1933 bis 1945 über sie hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte sie sich in Misburg ehrenamtlich bereits ab 1945 als Leiterin in Verbänden der Freien Wohlfahrt. Nach ihrer Entnazifizierung im Jahr 1946 wurde sie von der Britischen Militärregierung als Mitglied des Misburger Gemeinderates eingesetzt.[2]

Alwine Denicke wurde 1968 mit der Verleihung der Bundesverdienstmedaille geehrt. Doch ihr mehr als vier Jahrzehnte andauernder ehrenamtlicher Einsatz für ihre Mitmenschen währte noch bis 1987.[2]

Denickeweg Bearbeiten

Der 1989 angelegte Denickeweg im hannoverschen Stadtteil Misburg-Nord wurde „[...] nach der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft des Hilfswerks der freien Wohlfahrtsverbände in Misburg“ benannt.[1]


Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Helmut Zimmermann: Denickeweg, in ders.: Die Strassennamen der Landeshauptstadt Hannover. Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 58
  2. 2,0 2,1 2,2 Liste der beizubehaltenden Straßennamen, vom 29. September 2015, angelegt für die Städtische Erinnerungskultur im Projekt „Wissenschaftliche Betrachtung namensgebender Persönlichkeiten“ auf der Seite hannover.de als PDF-Dokument

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